Noch mehr Geld für Beamte? Deutschland, Eldorado für Beamte

Deutschland, Eldorado für Beamte.

Viel Geld für Beamte zum Fenster rauswerfen. Was kostet die Welt.

Beamte? Noch mehr Geld für Beamte?

Es wird viel Phantasie entwickelt um finanzielle Einbrüche durch eine verfehlte Politik auszugleichen. Die Belastung der Bürger wird immer höher. Einerseits durch steigende Preise für die Lebenshaltung und vor allem explodierende Energiepreise. Andererseits eben durch steigende Beiträge für die Sozialkassen und Steuern. Auch die Kosten für Bankenrettung und sogenannte Rettungsschirmchen trägt letztendlich der Bürger. Die Lasten durch Beiträge für die Sozialkassen trägt allein der normale Bürger, also nicht die Beamten. Für diese Gattung wurde im Laufe der Geschichte eine eigene Welt geschaffen. Fernab jeglicher Realität existiert ein kleiner heiler Kosmos. Sozialabgaben? Ein Beamter beruft sich gerne darauf das es ja eine sogenannte Beamten Pensionskasse gibt und er nichts mit der Rentenversicherung zu tun habe. Richtig, es stimmt. Allerdings ist heutzutage nix mehr drin in der schönen Pensionskasse. Um jedoch Zahlungen an die Pensionäre leisten zu können ist wiedereinmal der (normale) Steuerzahler zuständig. Krankengeld für Beamte, was die Krankenkasse anbelangt wird ein Beamter wie ein Privatpatient behandelt. Außerdem erhält ein Beamter Zuschüsse für z.B. Zahnersatz und Brille. Der gemeine Bürger muss für ähnliche Leistungen tief in die Tasche greifen. Sollte er einmal ernsthaft krank werden gibt es 6 Wochen Lohnfortzahlung danach vermindertes Krankengeld. Bei einem Beamten spielt es keine Rolle wie lange er krank ist er bekommt über die gesamte Zeit sein Gehalt ungekürzt weiter, zur Not auch bis zum "Sankt Nimmerleinstag". Ein weiterer Vorteil ist die sogenannte Regelbeförderung nach 2 Jahren. Ohne mehr zu leisten geht's gehaltsmäßig aufwärts. Derzeit gibt es über 19 Millionen Beamte, Tendenz weiter steigend. Warum auch immer.

Endlager für Atommüll

Warum Ungleichbehandlung?

Es gibt im Grundgesetz den Artikel 3: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" (?) Hört sich gut an. Im Grunde genommen braucht es den Artikel im Grundgesetz nicht, wird er doch geradezu vom Beamtenrecht ausgehebelt und separat ein eigenes Recht für eine Berufsgruppe geschaffen. Lächerlich! Selbst vor Gericht, wenn es sich nicht gerade um ein Verbrechen im klassischem Sinn handelt, wird anders geurteilt. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt z.B. Schadenersatz. Versuchen Sie einmal einen Schadenersatz vor einem Gericht einzuklagen, für einen Schaden der Ihnen durch den Fehler einer Behörde entstanden ist. Selbst grobe Fahrlässigkeit ist für die meisten Gerichte kein Grund um zu Ihren Gunsten zu entscheiden. Gleichberechtigung bezüglich Leistung und Bezahlung findet im Artikel 3 auch keine Beachtung. Was den Rest der Menschheit, die Beamten, angeht dafür gibt es das Beamtenrecht. Es ließe sich gewiss ein Lösung finden um auch Beamte an den sozialen gesellschaftlichen Belastungen zu beteiligen. Dieses wird aber durch Lobbyisten seit Ewigkeiten erfolgreich verhindert. Seitens der Politik bestand zu keiner Zeit auch nur der Versuch eine Änderung herbeizuführen. Die Alimentation (Bezahlung) der Beamten wird übrigens auch aus Steuermitteln bewerkstelligt. Absolut unerklärlich ist warum ein Beamter bei gleicher Lebensarbeitszeit wesentlich mehr an Pension bekommt als ein Rentner an Rente. Für einem Menschen der vorzeitig in Rente geht gibt es anteilig Abzüge, für einen Beamten hat ein früherer Ausstieg aus dem Berufsleben keine finanziellen Nachteile.

Es wird immer gerne darauf verwiesen das man Beamte unbedingt braucht. Als Beispiel werden grundsätzlich Polizeibeamte, Feuerwehr und Finanzbeamte angeführt. Richtig! Diese drei Berufsgruppen sind gerechtfertigter Weise verbeamtet! In allen anderen Bereichen bedarf es keiner Beamten. Diese Berufsfelder können durchaus mit Angestellten besetzt werden. Da Angestellte bei gleicher Leistung geringer bezahlt werden, warum auch immer, könnten etliche Milliarden Euro eingespart werden. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung wäre das die Sozialkassen durch die steigende Anzahl der Beitragszahler wesentlich entlastet würden und die soziale Schieflage beseitigt wäre.

Die Belastung der Länderhaushalte durch Pensionszahlungen: der Anteil des Haushalts in jedem Bundesland an Pensionszahlungen (pro Jahr) betrug 2006 bereits durchschnittlich rund 3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Anteil, wenn die wachsende Zahl der Beamten kontinuierlich steigt, statistisch bei 8 Milliarden Euro pro Jahr und Landeshaushalt liegen. Dazu kommen noch die Ausgaben für die laufenden Besoldungen. Die Pensionszahlungen des Bundes für Bundesbeamte kommt als Belastung für den Steuerzahler noch hinzu.

Sie sind Beamter und haben diesen Artikel gelesen, sind empört und fühlen sich angegriffen? Denken Sie einmal subjektiv über das Geschriebene nach. Alle Fakten sind Realität! Sie brauchen jedoch keine Angst haben das Ihr Beamtenstatus jemals der Vergangenheit angehören wird. Es spielt keine Rolle welche Staatsform irgendwann einmal existierte (Diktatur), existiert (Demokratie) oder in Zukunft (?) einmal das "Geschick" bestimmt, Beamte werden in diesem Land nie aussterben.

Fracking

Der normale Bürger hat, wie immer, die Arschkarte!

Wie Beamte zahlen auch andere Berufsgruppen wie: Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte usw. keinen Cent in die gesetzliche Rentenkasse (DRV). Das Argument ist das man ja in die bestehenden eigenen Kassen einzahle. Das ist sehr schön. Freiwillige soziale Solidarität darf man nicht erwarten. Es wäre mehr als billig das der Gesetzgeber diesen Zustand beseitigt. Politiker sollten sich einmal ein Beispiel an der Reglung in der Schweiz nehmen. Dort zahlt jeder Bürger 10% seines Einkommens in die gesetzliche Rentenkasse ein, egal wie hoch sein Einkommen ist! Das Ergebnis ist das JEDER eine Rente von rund 2.000 € erhält. Hat jemand noch zusätzlich privat vorgesorgt so bekommt er von der privaten Kasse entsprechend der Einzahlung noch zusätzlich eine Rente. Ein "normaler" Rentner der 45 Jahre gearbeitet hat bekommt ebenfalls 2.000 € und nicht wie in Deutschland 700 ~ 1.000 € Brutto mit der grandiosen Aussicht irgendwann in Altersarmut zu versinken! Der "Dank des Vaterlands" für ein Leben voller Arbeit! Da oben genannte Berufsgruppen ja ihr Berufsleben lang von der Allgemeinheit partizipieren und ihr Vermögen bilden wäre eine angemessene und anteilige Abgabe an die DRV mehr als gerechtfertigt! Aber auch hier leisten Lobbyisten ganze Arbeit um so was zu verhindern. Grundgesetz Artikel 14: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen". Das darf man aber nicht "so eng sehen bzw. wörtlich nehmen". Wie in diversen anderen Fällen wird gern das Argument genannt: Die entsprechenden Gesetze ändern?... das ist bei uns nicht möglich".

Fracking

... das ist bei uns nicht möglich"? Warum eigentlich nicht???

Was sich Politiker einmal merken sollten, ALLES ist möglich! Man muss es nur wollen und einmal ausprobieren. Klappt etwas so ist es gut, klappt etwas nicht, so lässt man es. Wenn sich allerdings etwas schon, z.B. im Ausland, seit Jahr und Tag bewährt hat kann man es bei uns getrost auch anwenden und es kann nichts mehr "in die Hose gehen". Die Aussage: ... "das ist bei uns nicht möglich" zeigt eben nur Desinteresse daran etwas zu ändern, dabei ist es egal welche Partei an der Macht ist. An für den Bürger positiven Veränderungen besteht Seitens der Politik kein Interesse, Hauptsache der Depp gibt seine Stimme bei der nächsten Wahl einer "demokratischen" Partei.

Hifi und High End

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