Viel Geld für Beamte zum Fenster rauswerfen. Was kostet die Welt.
Beamte? Noch mehr Geld für Beamte?
Es wird viel
Phantasie entwickelt um finanzielle Einbrüche
durch eine verfehlte Politik auszugleichen.
Die Belastung der Bürger wird immer höher. Einerseits
durch steigende Preise für die Lebenshaltung und vor allem explodierende
Energiepreise. Andererseits eben
durch steigende Beiträge für die
Sozialkassen und Steuern. Auch die Kosten für
Bankenrettung und sogenannte
Rettungsschirmchen trägt letztendlich der
Bürger. Die Lasten durch
Beiträge für die
Sozialkassen trägt allein der normale Bürger,
also nicht die Beamten. Für diese Gattung
wurde im Laufe der Geschichte eine eigene Welt
geschaffen. Fernab jeglicher Realität
existiert ein kleiner heiler Kosmos.
Sozialabgaben? Ein Beamter beruft sich gerne
darauf das es ja eine sogenannte Beamten Pensionskasse
gibt und er nichts mit der Rentenversicherung
zu tun habe. Richtig, es stimmt. Allerdings
ist heutzutage nix mehr drin in der schönen
Pensionskasse. Um jedoch Zahlungen an die
Pensionäre leisten zu können ist
wiedereinmal der (normale) Steuerzahler
zuständig. Was die Krankenkasse anbelangt
wird ein Beamter wie ein Privatpatient
behandelt. Außerdem erhält ein Beamter
Zuschüsse für z.B. Zahnersatz und Brille.
Der gemeine Bürger muss für ähnliche
Leistungen tief in die Tasche greifen. Sollte
er einmal ernsthaft krank werden gibt es 6
Wochen Lohnfortzahlung danach vermindertes
Krankengeld. Bei einem Beamten spielt es keine
Rolle wie lange er krank ist er bekommt über
die gesamte Zeit sein Gehalt ungekürzt
weiter. Ein
weiterer Vorteil ist die sogenannte
Regelbeförderung nach 2 Jahren. Ohne mehr zu
leisten geht's gehaltsmäßig aufwärts. Derzeit
gibt es über 19 Millionen Beamte, Tendenz
weiter steigend. Warum auch immer.
Warum Ungleichbehandlung?
Es gibt im Grundgesetz den Artikel 3:
"Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" (?) Hört sich gut an. Im Grunde genommen braucht es den Artikel im Grundgesetz nicht, wird er doch geradezu vom Beamtenrecht ausgehebelt und separat ein eigenes Recht für eine Berufsgruppe geschaffen. Lächerlich! Selbst vor Gericht, wenn es sich nicht gerade um ein Verbrechen im klassischem Sinn handelt, wird anders geurteilt. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt z.B. Schadenersatz. Versuchen Sie einmal einen Schadenersatz vor einem Gericht einzuklagen,
für einen Schaden der Ihnen durch den Fehler einer Behörde entstanden ist. Selbst grobe Fahrlässigkeit ist für die meisten Gerichte kein Grund
um zu Ihren Gunsten zu entscheiden. Gleichberechtigung bezüglich Leistung und Bezahlung
findet im Artikel 3 auch keine Beachtung. Was den Rest der Menschheit, die
Beamten, angeht dafür gibt es das Beamtenrecht.
Es ließe sich gewiss ein Lösung finden um auch Beamte
an den sozialen gesellschaftlichen Belastungen zu beteiligen. Dieses wird aber durch
Lobbyisten seit Ewigkeiten erfolgreich verhindert. Seitens der
Politik bestand auch nie der Versuch eine Änderung
herbeizuführen. Die Alimentation (Bezahlung) der
Beamten wird übrigens auch aus Steuermitteln bewerkstelligt.
Absolut unerklärlich ist warum ein Beamter bei gleicher
Lebensarbeitszeit wesentlich mehr an Pension bekommt als
ein Rentner an Rente. Für einem Menschen der vorzeitig
in Rente geht gibt es anteilig Abzüge, für einen
Beamten hat ein früherer Ausstieg aus dem Berufsleben
keine finanziellen Nachteile.
Es wird immer gerne
darauf verwiesen das man Beamte unbedingt braucht. Als
Beispiel werden grundsätzlich Polizeibeamte, Feuerwehr
und Finanzbeamte angeführt. Richtig! Diese drei
Berufsgruppen sind gerechtfertigter Weise verbeamtet! In
allen anderen Bereichen bedarf es keiner Beamten. Diese
Berufsfelder können durchaus mit Angestellten besetzt
werden. Da Angestellte bei gleicher Leistung geringer
bezahlt werden, warum auch immer, könnten etliche
Milliarden Euro eingespart werden. Ein weiterer Vorteil
dieser Lösung wäre das die Sozialkassen durch die steigende Anzahl der Beitragszahler wesentlich entlastet würden und die soziale Schieflage beseitigt wäre.
Die Belastung der Länderhaushalte
durch Pensionszahlungen: der Anteil des Haushalts
in jedem Bundesland an Pensionszahlungen (pro Jahr) betrug 2006 bereits
durchschnittlich rund 3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Anteil, wenn die wachsende Zahl der Beamten kontinuierlich steigt, statistisch bei 8 Milliarden Euro
pro Jahr und Landeshaushalt liegen. Dazu kommen noch die Ausgaben für die laufenden Besoldungen. Die Pensionszahlungen des Bundes für Bundesbeamte kommt als Belastung für den Steuerzahler noch hinzu.
Sie sind Beamter und
haben diesen Artikel gelesen, sind empört und fühlen
sich angegriffen? Denken Sie einmal subjektiv über das
Geschriebene nach. Alle Fakten sind Realität! Sie
brauchen jedoch keine Angst haben das Ihr Beamtenstatus
jemals der Vergangenheit angehören wird. Es spielt
keine Rolle welche Staatsform irgendwann einmal
existierte (Diktatur), existiert (Demokratie) oder in
Zukunft (?) einmal das "Geschick" bestimmt,
Beamte werden in diesem Land nie aussterben.
Der normale Bürger hat, wie immer, die Arschkarte!
Wie Beamte zahlen auch
andere Berufsgruppen wie: Apotheker, Ärzte,
Rechtsanwälte usw. keinen Cent in die gesetzliche
Rentenkasse (DRV). Das Argument ist das man ja in die
bestehenden eigenen Kassen einzahle. Das ist sehr
schön. Freiwillige soziale Solidarität darf man nicht erwarten. Es wäre
mehr als billig das der Gesetzgeber diesen Zustand
beseitigt. Politiker sollten sich einmal ein Beispiel an
der Reglung in der Schweiz nehmen. Dort
zahlt jeder Bürger 10% seines Einkommens in die gesetzliche
Rentenkasse ein, egal wie hoch sein Einkommen ist!
Das Ergebnis ist das JEDER eine Rente von rund 2.00 €
erhält. Hat jemand noch zusätzlich privat vorgesorgt
so bekommt er von der privaten Kasse entsprechend der
Einzahlung noch zusätzlich eine Rente. Ein
"normaler" Rentner der 45 Jahre gearbeitet hat
bekommt ebenfalls 2.000 € und nicht wie in
Deutschland 700 ~ 1.000 € Brutto mit der grandiosen Aussicht irgendwann in Altersarmut zu versinken! Der "Dank des Vaterlands" für ein Leben voller Arbeit! Da oben genannte Berufsgruppen ja ihr Berufsleben
lang von der Allgemeinheit partizipieren und ihr Vermögen bilden wäre eine angemessene und anteilige
Abgabe an die DRV mehr als gerechtfertigt!
Aber auch hier leisten Lobbyisten ganze Arbeit um so was
zu verhindern. Grundgesetz Artikel 14: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit
dienen". Das darf man aber nicht "so eng sehen bzw. wörtlich
nehmen". Wie in diversen anderen Fällen wird gern
das Argument genannt: ... das ist bei uns nicht
möglich".
... das ist bei uns nicht möglich"? Warum eigentlich nicht???
Was sich Politiker einmal merken
sollten, ALLES ist möglich! Man muss es nur
wollen und einmal ausprobieren. Klappt etwas so ist es gut, klappt etwas nicht, so lässt man es. Wenn sich allerdings etwas schon, z.B. im Ausland, seit Jahr und Tag bewährt hat kann man es bei uns
getrost auch anwenden und es kann nichts mehr "in die Hose
gehen". Die Aussage: ... "das ist bei uns nicht möglich" zeigt eben nur
Desinteresse daran etwas zu ändern, dabei ist es egal
welche Partei an der Macht ist. An für den Bürger positiven Veränderungen besteht Seitens der Politik kein Interesse, Hauptsache der Depp gibt seine Stimme bei der nächsten Wahl einer
"demokratischen" Partei.
Grundgesetz, Artikel 5: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.